Der Dalmatiner - Rasssebeschreibung

djego vom hause fiedanu   Ursprungsland:   Kroatien   
  Standardnummer:   153    
  Widerristhöhe:   Rüde: 56-62 cm
      Hündin: 54-60 cm
  Gewicht:   Rüde: 27-32 kg
      Hündin: 24-29 kg
  Verwendung:   Gesellschaftshund, Familienhund.
Zur Abrichtung für verschiedene Zwecke geeignet.
  FCI-Gruppe 6:   Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 3 Verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.

 

Seinen Körper zieren fröhliche Tupfen und am liebsten ist der Dalmatiner unterwegs. Als Laufhund liebt er Bewegung, ist im Freien lebhaft und strahlt im Haus eine angenehme Ruhe aus. Ein enger Familienanschluss ist sehr wichtig für sein Wohlbefinden.

 

Die Persönlichkeit des Dalmatiners

Im Dalmatiner schlägt das Herz eines Jagdhundes, eines Gesellschaftshundes und das eines anpassungsfähigen Familienmitglieds. Ein freundliches, angenehmes Wesen ist typisch für die Rasse. Bei aller Lebhaftigkeit ist der Dalmatiner sanft und treu. Seine Wachsamkeit ist ausgeprägt und geht mit großem Selbstbewusstsein einher.

 

Vorlieben, Erziehung und Pflege des Dalmatiners

Ein ausgelassener, fröhlicher Dalmatiner ist ein echter Hingucker und die einzige Hunderasse, die ihre Heiterkeit mit einem Lächeln ausdrückt: Dabei zieht er seine Lefzen hoch, zeigt seine Zähne, prustet und schnauft mit zugekniffenen Augen und wedelt mit der Rute, dass er sich kaum auf den Beinen halten kann. Das Leben in freier Natur genießen und gelegentlich auch einmal einen Sprung ins Wasser wagen – das ist auch ganz nach Geschmack eines Dalmatiners. Trotz aller Lebhaftigkeit ist er leicht zu erziehen. Freundliche, aber bestimmte Konsequenz – gepaart mit Anerkennung erwünschten Verhaltens - erreicht bei ihm fast alles. Da Dalmatiner sehr selbstbewusste Hunde sind, die in der Familienhierarchie gerne nach oben streben, sollte Dominanzproblemen auf jeden Fall mit einer soliden Erziehung vorgebeugt werden. Mit einem getupften Viereiner ist Action angesagt: Ob als Reitbegleithund, als Sportpartner beim Joggen, Radfahren oder Wandern... Wen verwundert es da, dass die wahlweise schwarz- oder braungetupften Vierbeiner auch beim Turnierhundesport und auf dem Agilityplatz glänzen. Als Sanitäts- und Rettungshund machen Dalmatiner eine ausgezeichnete Figur.
Das Fell des Dalmatiners ist eigentlich pflegeleicht, aber er haart das ganze Jahr über. Tägliches Bürsten hilft dabei, die Anzahl der hartnäckig an Stoffen haftenden Haare in Grenzen zu halten.

 

So sieht der Dalmatiner aus

Markante Tupfen zieren den rechteckigen, muskulösen Körper des Dalmatiners. Seine Erscheinung wirkt kraftvoll, wobei der Bewegungsablauf viel Eleganz ausstrahlt. Ein starker Vortritt sowie viel Schub aus der Hinterhand prägen den Schritt und den Trab dieser ausdauernden Rasse. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 62 Zentimetern. Hündinnen sind etwas kleiner. Das kurze, glänzende Haarkleid liegt dicht an und ist hart. Die Grundfarbe des Dalmatiners ist Weiß. Beim schwarzen Farbschlag zieren schwarze Tupfen die Grundfarbe. Beim braunen Farbschlag sind es leberfarbene Tupfen. Eine symmetrische Verteilung der Tupfen ist erwünscht wie auch eine klare Rundung und deutliche Abgrenzung zur Grundfarbe.

 

Die Herkunft des Dalmatiners

Der Ursprung dieser attraktiven Rasse liegt im Dunkeln: Man weiß zwar, dass Dalmatiner in der Viktorianischen Zeit Modehunde waren, häufig Kutschen begleiteten und in den Ställen bei den Pferden wohnten, aber dennoch ist unklar, wann sie eigentlich nach Kroatien kamen. Zeitgenössische Abbildungen und Gemälde aus dem 14. und 15. Jahrhundert sprechen zwar dafür, dass es bereits im Mittelalter und zu Beginn der Renaissance weiße Hunde mit dunklen Tupfen gab, die allgemein als Bracken bezeichnet wurden. - Dennoch ist nicht sicher, ob es sich hierbei tatsächlich um die Ahnen des Dalmatiners handelt. Dalmatiner zählen angeblich mit zu den ältesten bekannten Hunderassen und sollen ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute kaum erwähnenswert verändert haben. Unbestritten ist der Ursprung dieser Rasse im Mittelmeerraum, genauer in der Region Dalmatica, dem heutigen Kroatien. Von dort gelangten sie mit Seefahrern bis nach Indien, wo sie wiederum britische Offiziere entdeckten und mit nach England nahmen. In England schätzte man die attraktiven Hunde mit den eleganten Bewegungen und machte sie zum Begleiter von Pferden und Kutschen. Vermutlich ist der Dalmatiner deshalb auch heute noch in Reiterkreisen außerordentlich beliebt.


Quelle: https://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/dalmatiner

 

 

 

 

    Wir sind Mitglied in diesen Verbänden:    
Dalmatiner • Zucht • Gemeinschaft Deutschland e.V.   VDH  

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